„Einige waren Nachbarn“ - Auseinandersetzung mit dem Holocaust am Rats
Rund um den Holocaust-Gedenktag finden am Ratsgymnasium in Ergänzung zum Fachunterricht u.a. in Geschichte verschiedene Unterrichtsgänge statt, die die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und insbesondere mit dem Holocaust vertiefen. So haben im Januar bereits mehrere Geschichtskurse aus der Oberstufe an einer beeindruckenden Veranstaltung mit der Auschwitzüberlebenden Halina Birenbaum teilgenommen und sich mit ihrem bewegenden Schicksal beschäftigt.
Im Februar besuchen die beiden Geschichtsleistungskurse von Frau Wessels und Herrn Snethkamp (die Fotos zeigen den LK aus der Q1) die Sonderausstellung „Einige waren Nachbarn“, die von unserem Kooperationspartner Villa ten Hompel gemeinsam mit dem United States Holocaust Memorial Museum erarbeitet wurde und im Foyer der Bezirksregierung gezeigt wird. Die Themen „Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ werden an verschiedenen Beispielen aus Deutschland, aber z.B. auch aus Polen und den Niederlanden aufgezeigt und ein einführendes Filmdokument aus der Zeit veranschaulicht die beginnende Ausgrenzung in der NS-Zeit, die später in den Holocaust münden sollte.
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Rats im Museum bei Turner
Am Mittwoch, den 15. Januar besuchten wir als Kunst-Grundkurs der Q2 die Ausstellung „Horror and Delight“ von J.M.William Turner im LWL-Museum für Kunst und Kultur und vollzogen seine Entwicklung als Künstler von den Anfängen bis hin zu den 1840er Jahren nach.
Zahlreiche Werke zeigen seine Reisen in die Schweiz und nach Italien, die ihn künstlerisch stark prägten und ihn zum „Maler des Lichtes“ werden ließen. In diesen widmete er sich überwiegend der Landschaftsmalerei aus einer völlig neuen Perspektive.
Bereits nach dem ersten Schritt ins Museum erschreckten uns die überfüllten Treppen, die bis hin zum zweiten Stock, in dem sich die Ausstellung befand, reichten.
Doch nach der Angst kam die Erleichterung: Gruppen haben Vorrang und müssen sich nicht anstellen.
Auch die Befürchtung, aufgrund der vielen Besucher kein einziges Werk sehen zu können, stellte sich als unbegründet heraus, da darauf geachtet wurde, dass nur eine bestimmte Anzahl an Menschen die Ausstellung betreten durfte.
NachhaltigkeitsAG spendet Betrag an „The Honu Movement“
Teilbetrag eines Wettbewerb-Gewinnes wird gespendet
Gemeinsam hat die NachhaltigkeitsAG Anfang des Jahres entschieden, einen Teilbetrag ihres mit 2000 € dotierten Gewinns aus dem Doing-Good-Challenge-Wettbewerb aus dem letzten Jahr einer gemeinnützigen Organisation zu spenden.
„Wir haben uns für das ´HONU-MOVEMENT´ entschieden, da diese Initiative transparent und sehr ehrlich mit dem Geld umgeht. Sie holen auf der Inselgruppe der Philippinen den Plastikmüll aus dem Pazifischen Ozean. Mit den Händen. Tag für Tag. Und das beweisen sie auch“, so Anna Reinhardt und Afjanya Kakony, AG-Teilnehmerinnen.
Dort, wo diese Helfer tätig sind, sind die Plastikpreise zu niedrig, um grundsätzlich die Menschen vor Ort zum Sammeln zu motivieren. Gründe dafür sind die eingeschränkte Infrastruktur und die fehlende Reglementierung oder gar Pfandssysteme. Das Plastik findet also weiterhin seinen Weg in die Meere und es wird auch niemand motiviert, das Plastik aus dem Ozean zu fischen. Wenn man aber die Infrastruktur verbessert und eine Prämie für das gesammelte Plastik über dem marktüblichen Preis bezahlt - und das ist dank solcher Spenden möglich - kann man die Menschen zum Sammeln motivieren, um so für sie ein sinnvolles, menschenwürdiges und stabiles Familieneinkommen zu generieren.
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Die SV sendet Grüße aus Tecklenburg
In guter alter Tradition hat sich die SV des Rats auf den Weg nach Tecklenburg gemacht, um Ideen zu vielen interessanten Themen (Gestaltung des Schulfests, Nachhaltigkeit bzw. Erweiterung des Kiosk-Angebots, Einrichtung eines neuen SV-Raums, Einrichtung von Study Halls etc.) zu generieren bzw. aktiv an der Schulentwicklung des Rats teilzunehmen.
Da die SV ein wichtiger Teil der Schulkultur am Rats ist, liess es sich auch der Schulleiter Herr Snethkamp nicht nehmen, uns zu besuchen, um uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Schön – vielsprachig – aktuell
...es ist ein Text, der von Hand geschrieben, mit Bildern anschaulich gemacht, in viele Sprachen übersetzt und aktualisiert wurde. Seine Geschichten wurden in Lego nachgebaut und sogar in Minecraft inszeniert. Der Text erzählt von Größenwahn und mächtigen Herrschern und von Gerechtigkeit im Kleinen und Verborgenen: die Bibel.
Wie wertvoll die Bibel den Menschen über Tausende von Jahren war, sah jetzt ein Religionskurs der Klasse 5, der im neuen Jahr mit einem Besuch im Bibelmuseum startete und - dies fiel auf - viel Hintergrundwissen mitbrachte und anwenden konnte. Dank einer hervorragenden Führung im Bibelmuseum haben wir viel gelernt.
Ehrenamtliches Engagement – „gekrönt“ durch eine eigene Statue!
Seit ein paar Wochen kann man diese Statue in unserer Schule direkt auf dem Flur vor dem Sekretariat finden. Aber was ist das für eine Statue?
Die Statue wurde vom Zonta Club Münster angefertigt und ehrt die Preisträgerinnen des „Young Women in Public Affairs Award“. Der Zonta Club ist Teil des Netzwerks von Zonta International, das sich für die Rechte und Gleichberechtigung von Frauen auf der ganzen Welt stark macht. Der „Young Women in Public Affairs Award“ richtet sich an Schülerinnen der Oberstufe, die sich ehrenamtlich engagieren und gemeinnützige Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Schule übernehmen.
Im letzten Jahr habe ich, Lotta aus der Q2, den Preis für mein vielfältiges Engagement in der Flüchtlingshilfe und in der Schule (Schule ohne Rassismus – mit Courage, Interkulturelle AG, ...) erhalten.
Ich denke, dass eine ehrenamtliche Tätigkeit etwas sehr Bereicherndes für alle Beteiligten ist. Sowohl für die Personen, die Hilfe erfahren als auch für die Menschen, die sich engagieren. Als freiwilliger Helfer/freiwillige Helferin kann man unglaublich viele tolle neue Erfahrungen machen, die für das ganze Leben sehr bedeutend sein können.
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Eltern des Ratsgymnasiums informieren sich über die Palliativstation
17.12.19, Raphaelsklinik
Im Rahmen der Aktion „Rats meets Rats“ waren Eltern des Ratsgymnasiums zu Gast in der Raphaelsklinik, um sich von der Stationsleitung Gabriele Senge und dem ärztlichen Leiter der Station, Dr. Marc Theisen, über die Palliativstation informieren zu lassen. „Gegründet wurde die Station 2011 mit vier Betten, heute sind es zehn“, erklärt Theisen. Die Aufgabe einer Palliativstation besteht darin, Leiden zu lindern und die betroffenen Patienten möglichst wieder in das Umfeld zu entlassen, das sich die unheilbar erkrankten Menschen wünschen. „Wir können noch ganz viel für die Menschen tun“, berichtet der Palliativmediziner den Besuchern, allerdings rücke dabei die Heilung aus dem Blickfeld: „Es geht um die Weiterführung der optimalen Therapie allerdings mit geändertem Therapieziel“.
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Erfolgreiche Teilnehmer bei der Mathe Olympiade
Drei Mädchen und zwei Jungen sitzen auf einer Bank. Wie viele Sitzordnungen gibt es, wenn nun keine zwei Mädchen und keine zwei Jungen nebeneinandersitzen dürfen?
Das ist nur eine der kniffligen Aufgaben, denen sich die diesjährigen Teilnehmer der Matheolympiade auf Regionalebene gestellt haben, nachdem sie zuvor bereits die Schulrunde erfolgreich absolviert hatten. 5 Schülerinnen und Schüler vom Rats waren dabei so erfolgreich, dass sie unter die besten 65 Schülerinnen und Schüler in Münster gekommen sind. Bei einer feierlichen Siegerehrung am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium durften sie ihre Urkunde und einen Preis entgegennehmen.
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