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MINT-Profil am Ratsgymnasium in Kürze

Das Ratsgymnasium hat sich das Ziel gesetzt, seinen Schülerinnen und Schülern eine fundierte Bildung in den MINT-Fächern zu vermitteln, durch die sie an den für unsere Gesellschaft wichtigen Entscheidungen über technologische Entwicklungen verantwortlich mitwirken können. Dabei profitiert das Ratsgymnasium auch von der Förderung durch den Verein MINT-EC in Form von Workshops und MINT-Camps für Schülerinnen und Schüler und Fortbildungen für Lehrkräfte. Der rege Gedankenaustausch auf regelmäßigen Netzwerktreffen, auch auf der Ebene der Schulleitungen, hilft uns dabei, unsere eigenen Konzepte für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht systematisch weiterzuentwickeln.

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Auch in diesem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangstufen an vier Chemiewettbewerben (Jugend forscht (JuFo), Internationale Chemieolympiade (IChO), DECHEMAX, Chemie die stimmt (Cds)) teilgenommen. Für ihre Leistungen erhielten die insgesamt 11 Schülerinnen und Schüler jeweils einen Preis. Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein, der die Preise für unsere Nachwuchswissenschaftler gestiftet hat.

Albert Korte und Lennart Benzler aus der 6a erhielten als Sonderpreisträger in der Sparte Chemie des diesjährigen IHK-Regionalwettberbs „Jugend forscht (JuFo)“ die Chance vom 09. bis 10. Juli das größte zusammenhängende Chemiewerk der Welt kennenzulernen. Zusammen mit 13 weiteren Sonderpreisträgerinnen und -preisträgern besuchten die beiden zudem das Technikmuseum in Mannheim und das BASF-Schülerlabor Teen’s Lab. „Es waren zwei sehr spannende Tage und trotz der staubedingten sehr langen Fahrt hat es sich sehr gelohnt. Unser Dank gilt der BASF Coatings GmbH, die uns diese zwei sehr beeindruckenden Tage ermöglicht hat.“

Chemie gehört für viele eher zu den schwierigen Fächern und oftmals ist die Freude groß, wenn man es dann in der Oberstufe endlich abwählen kann. Doch wieso eigentlich? Dieser Frage und auch der, wie man den Unterricht für Schüler*innen interessanter gestalten könnte, hat sich Björn Dellbrügge, Doktorant in der Chemie-Didaktik der WWU, gestellt. Um das heraus zu finden, hat er eine App entwickelt und hofft, das Interesse der Schüler*innen zu gewinnen. Ob das mit seiner App funktioniert möchte er gerne an Schülern*innen testen. Somit haben wir eine Exkursion zur WWU gemacht, um Björn bei der Beantwortung seiner Fragen zu helfen.

Während alle anderen Schüler vom Ratsgymnasium ihre Sommerferien im Urlaub, zuhause oder im Freizeitcamp verbringen sollten, lief ein Teil meines Ferienprogramms komplett anders ab. Ich wurde nämlich ausgewählt, 10 Tage an der Juniorakademie Ostbevern zu verbringen, und dort zu lernen. Als uns die Juniorakademie in einer kleinen Gruppe von Schülern der achten und neunten Klasse vorgestellt wurde, konnte ich mir noch kein richtiges Bild vom „Lernen in der Freizeit“ machen. Ich war skeptisch, meldete mich jedoch für die Auswahlphase, und wurde als einer von zwei Bewerbern des Ratsgymnasiums angenommen. Daraufhin habe ich mich sehr viel mit Frau Quandt, meiner Chemie- und Französisch-Lehrerin ausgetauscht, da ich sicher gehen wollte, meine Bewerbung so gut wie möglich abzuschicken. In der Bewerbung habe ich ein wenig über mich, aber auch über mein Familienleben und meine Hobbys erzählt, um ein möglichst umfangreiches Spektrum an Fakten zu erläutern. Jedoch war ich immer noch nicht ganz von der Sache überzeugt. Als ich dann die Nachricht erhielt, dass ich tatsächlich als einer der 200 Teilnehmer angenommen worden bin, habe ich mich dann aber doch auf das neue Erlebnis gefreut. Dann bin ich also am 07.08.17 mit meinen Eltern nach Ostbevern gefahren. Ich war aufgeregt, da ich natürlich noch niemanden richtig kannte - das sollte ich aber bald ändern!

Am Mittwoch, den 18. Oktober 2017 lernten Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Biologie/Chemie der Jahrgangsstufe 8 einen Tag lang den Arbeitsalltag von Forscherinnen und Forschern an der Universität Münster kennen. Im Zentrum einer eigenen experimentellen Arbeit stand eine gesellschaftlich sehr kontrovers diskutierte Fragestellung: Sind homöopathische Globuli wirksam?