Am 11. Februar war es endlich so weit: Die feierliche Expertentagung im Enrichment-Projekt „FFP - Freestyle meets start-up schools“ konnte starten. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, die am Forder-Förder-Projekt teilgenommen hatten, fanden sich um 18 Uhr am Gründungszentrum für Start-ups der Universität Münster (REACH) ein, um ihre Produkte vor Freunden, Verwandten, VertreterInnen der Universität Münster und Lehrkräften zu präsentieren. Dabei waren nicht „normale“ Präsentationen gefragt - nein: Es wurde gepitcht!

Aber worum ging es überhaupt? Zum ersten Mal konnten ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 in diesem Schuljahr am innovativen Konzept „start-up schools“ teilnehmen. Ausgehend von selbstgewählten Alltagsproblemen wie nervigem Wäschesortieren, fehlenden Spielmöglichkeiten auf Spielplätzen, Einschlafproblemen, langweiligen Schulfächern und störenden Flaschendeckeln beim Trinken wurden verschiedene Phasen durchlaufen, um konkrete Problemlösungen zu entwickeln. Nach der Problemfindung ging es daran, die Probleme näher unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurden die Problemfelder von den Schülerinnen und Schüler mit Hilfe unterschiedlichster Methoden aus der Welt des Design Thinkings untersucht. Anschließend wurden passende Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Es kamen u.a. Personas, explorative Interviews oder auch die „how-now-wow-ciao-Matrix“ zum Einsatz. Für die Abschlusspräsentation nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Pitch-Workshop teil, in dem sie lernten, das Publikum von ihrer Produktlösung zu überzeugen und auf kritische Nachfragen zu reagieren. So pitchten die Schülerinnen und Schüler ihre Produktlösungen zu den ausgewählten Alltagsproblemen, beantworteten Nachfragen und nahmen weitere Ideen aus dem Publikum mit. Am Ende der erfolgreichen Veranstaltung überreichte unser Schulleiter Herr Snethkamp die Teilnahme-Urkunden an die Schülerinnen und Schüler.

Wir blicken auf ein spannendes Halbjahr zurück und bedanken uns herzlich für die Unterstützung durch das REACH, insbesondere von Frau Natalie Powroznik, und durch Herrn Sebastian Zumholte vom Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (lif), die uns bei der Durchführung des Projektes tatkräftig unterstützt haben.

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