Anfang März hatten die Schülerinnen und Schüler des Chemie-Leistungskurses der Q1 die Gelegenheit, einen Vormittag lang das MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster kennenzulernen.

Im Mittelpunkt stand dabei die wohl bekannteste „Batterie“: der Lithium-Ionen-Akku, der unter anderem unsere Smartphones und Tablets mit Energie versorgt, aber auch in Elektroautos eingesetzt wird. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden in einer anschaulichen Präsentation einen fundierten Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise dieser Akkus. Darüber hinaus wurden aktuelle Herausforderungen (z.B. das Lithium-Plating) und mögliche Problemfelder thematisiert.

Im Anschluss daran ging es in die Labore des MEET – und damit in die praktische Arbeit. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und spannende Fragestellungen untersuchen:
Wie ist eine funktionierende Knopfzelle aufgebaut?
Wie sieht Lithium-Plating unter dem Elektronenmikroskop aus – und ist es auch mit bloßem Auge sichtbar?
Welche Möglichkeiten gibt es, die in Batterien enthaltenen Materialien zu recyceln?

Unter fachkundiger Anleitung wurden Batterien unter Schutzatmosphäre zerlegt, eigene Knopfzellen zusammengesetzt und einfache Experimente zum Recycling durchgeführt. Anschließend gab es noch einen kleinen Rundgang durch die Forschungslabore.

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Gesprächsrunde im Seminarraum, in der offene Fragen geklärt und die einzelnen Experimentierstationen noch einmal reflektiert wurden.

Nach vier spannenden und erkenntnisreichen Stunden mit vielfältigen Einblicken in den universitären Forschungsalltag kehrte der Kurs schließlich zur Schule zurück.

Wir bedanken uns herzlich beim MEET-Batterieforschungszentrum für den interessanten Einblick in die aktuelle Batterieforschung und das naturwissenschaftliche Forschen und Arbeiten an einer Universität!