Mehr als ein halbes Jahr lang haben sich 13 Nachwuchs-HistorikerInnen unserer Schule in der Geschichts-AG von Herrn Rahenbrock mit dem Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten auseinandergesetzt:
„Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“.
Sie haben mit großem historischem Spürsinn eigene Forschungsfragen entwickelt, Zeitzeugen interviewt, Archive durchforstet, Quellen kritisch ausgewertet und Fachliteratur studiert. Entstanden ist ein eindrucksvolles Panorama ganz unterschiedlicher Grenzerfahrungen – von religiösen Trennlinien der Frühen Neuzeit über nationale und ideologische Grenzen des 20. Jahrhunderts bis hin zu familiären Migrationsgeschichten.
Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen herzlich zu ihren Beiträgen und bedanken uns für ihr Durchhaltevermögen, ihre Kreativität und ihren Forschergeist:
- Ellah Fabian & Era Venckus (8b)
„Wiedertäufer: Berndt Rothmann – Radikale Glaubensgrenzen in Münster“
- Uldis Kipens (10b)
„Die Sowjetische Besetzung Lettlands“
- Julia König (9a)
„Kindererziehung in der Nachkriegszeit – Aufwachsen zwischen neuen gesellschaftlichen Normen“
- Elisa Drücker (6c)
„Die deutsch-niederländische Grenze: Wie aus Feinden Freunde wurden“
- Ava Ruppelt (9d)
„Die Reparationsgefangenschaft meines Urgroßvaters in der Sowjetunion“
- Pauline Ummen & Ina Stube (10d)
„Umsiedlung und Vertreibung einer Buchenlanddeutschen“
- Emma Styler (8d)
„Zwischen Grenzen: Familiäre Migrationserfahrungen aus Schlesien nach Deutschland in den 1980er und 1990er Jahren“
Mit ihren Arbeiten haben die SchülerInnen gezeigt, wie spannend und vielfältig Geschichtsforschung sein kann – besonders dann, wenn sie persönliche Geschichten mit großer politischer Tragweite verbindet. Wir drücken Elisa, die mit Ihrem Beitrag einen Landespreis errungen hat, für die Bundespreisverleihung fest die Daumen und freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde historischer Entdeckungen!











