Isaac Newton Albert Einstein Richard Feynman

Newton, Einstein oder auch Feynman: Menschen, die die Faszination der Physik gespürt haben. Was aber ist das Faszinierende? Physik erforscht, was die Welt im Innersten zusammenhält. Physik stellt interessante Fragen. Physik gibt mitunter verblüffende Antworten. Und jede Antwort führt zu weiteren Fragen. Kaum zu glauben, aber im ausgehenden 19. Jahrhundert schien alles gelaufen zu sein. Die kinetische Theorie der Thermodynamik war geschrieben und die klassische Elektrodynamik in der Form der Maxwellschen Gleichungen war vollendet. Man glaubte, dass die gesamte Physik auf ein mechanisches Fundament passte. Aber dann ging es los: Relativitätstheorie, Quantenphysik bis zur aktuellen Entdeckung des Higgs-Teilchens. Wir am Ratsgymnasium versuchen unseren Schülerinnen und Schülern etwas von dieser Faszination zu vermitteln. Schülerinnen?? Gibt es überhaupt Frauen in der Physik ??

Marie CurieLise MeitnerChien-Shiung Wu

Sie sehen Marie Curie, Lise Meitner und Chien-Shiung Wu. Zugegeben, die Männer sind in der Überzahl. Aber vielleicht können wir ja daran etwas ändern, indem wir auch unsere Schülerinnen für das Fach Physik begeistern. Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, dann sehen Sie sich die hier angebotenen Seiten an.

Beispiele aus dem Physikunterricht

Schulcurriculum für Physik

 

Projektkurs

In der Oberstufe (Q1) können unsere Schüler/innen am Projektkurs "Selberdenken! Naturwissenschaften hinterfragt" teilnehmen, der von Münsters Experimentierlabor Physik an der WWU im Gebäude des MExLab angeboten wird. Auf der Basis der Fächer Physik und Philosophie werden im Rahmen dieses Kurses verschiedene Themen aus der Astronomie, den optischen Technologien und der Atom- und Kernphysik in Workshops erforscht sowie aus historisch bedenklichen und wissenschaftstheoretischen Blickwinkeln hinterfragt.
Wie auch bei anderen Workshops des MExlab zeigt sich bei diesem Projektkurs die sehr hohe Qualität, die bei den Teilnehmern schlicht Begeisterung auslöst. Das Ratsgymnasium ist froh, seinen Schülerinnen und Schülern hiermit ein Angebot machen zu können, in dem in besonderer Weise das naturwissenschaftliche Interesse und die Begabung der Jugendlichen gefördert wird.

 

Mausefallenwagenrennen

Die Idee zu diesem Projekt stammt vom Physiktreff der Bezirksregierung in Düsseldorf. Eigentlich ist es ganz einfach. Man nehme eine Mausefalle, denke darüber nach, wie man damit den Antrieb eines "Autos" realisieren kann, lasse die Fantasie spielen und baue! Dies Projekt hat bei uns seinen Platz gefunden in der NW-Projektstunde der Stufe 7. Dabei lernt man viel Physik: Energie, Reibung, Hebelgesetze finden ihre praktische Anwendung. Das handwerkliche Geschick wird entdeckt oder verbessert. Und das Wichtigste: Alle Beteiligten haben dabei Spaß und können ihre Fahrzeuge im klassenübergreifenden Wettbewerb gegeneinander antreten lassen.

Mausefallenwagenrennen der 7a (2011)

Unterrichtssplitter - erprobt, aber nicht veraltet

Am 19.09.2018 versammelten sich Schüler aus ganz Deutschland in Dortmund um ihre aus Papier gebauten Brücken zum besten zu geben. Bis zu 110 Gruppen aus Leipzig, Stuttgart, Hamburg, etc. und natürlich auch von unserem Ratsgymnasium kamen, um von der ‘Hängebrücke’ bis zur ‘Panzerbrücke’ alle möglichen Konstruktionen zu präsentieren. Die Brücke sollte dabei einen Abstand von 1m überbrücken und mindestens 1 kg Gewicht aushalten. Wären diese Bedingungen erfüllt, ging es um das Eigengewicht der Brücke. Die von Hai Qui, Tillmann Kury, Luka Papuashvili und Bassam Machmouchi (Schüler der Q2 des Ratsgymnasiums) konstruierte Brücke verfehlte mit trotzdem guten 278g Eigengewicht einen Treppchenplatz, konnte aber von der guten Stimmung und den interessanten Workshops profitieren. Mit einer spektakulären Tombola, in der Tablets, Handys, Spielekonsolen, etc. verlost wurden, endete ein Tag, den man nicht so schnell vergessen wird.

Am Dienstag den 9. Mai ist der Physik LK (Renz) der Q1 zur WWU gefahren um bei dem Physikalischen Institut einen Workshop zu besuchen.

Während des Tages haben die Schüler ihr Wissen zum Wellencharakter von Licht mit ergebnisorientierten Experimenten vertiefen können: Am Ende des Tages konnte jeder sein eigenes Hologramm mitnehmen und weiß darüber Bescheid, wie das "ganzheitliche" (griechisch "holos") Bild erstellt und für unser Auge der 3D-Eindruck reproduziert wird.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiterinnen der MExLaB´s!

 

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Messestand von MExLab Physik: Sybille Niemeier (Geschäftsführerin MExLab Physik), Fabian Kinas (Schüler des Ratsgymnasiums), Prof. Dr. Cornelia Denz (Professorin am Institut für Angewandte Physik, Leiterin MExLab ExperiMINTe), Dr.-Ing. Harald Cremer (Projektmanager Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik. NRW), Hélène Chraye (Direktorin für Forschung und Innovation, Europäische Kommission Brüssel), Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Thomas Robbers (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Münster). Foto: MExLab Physik / Natalie Junghof

Der Q1 Physik-LK (Hr. Renz) hat am Mittwoch, den 7. Dezember, die NRW-Nanokonferenz in der Halle Münsterland besucht. Dabei wurde dem Kurs die Funktionsweise eines Rasterkraftmikroskops durch zwei Mitarbeiterinnen des MExLabs, ein von der Universität Münster gegründetes Labor für Schülerexperimente, durch ein Legomodell näher gebracht. Das Rasterkraftmikroskop funktioniert nicht wie die meisten Mikroskope durch Licht, sondern arbeitet mit Tastsinn. Vielmehr misst das Mikroskop durch eine Nadel, die an der Spitze einen Durchmesser von einem Atom besitzt, Höhenunterschiede. Diese werden dann mit einem sehr genauen Laser erfasst und an einen Computer weitergeleitet. Der Computer erstellt dann aus den Werten ein Oberflächenbild, welches die Lage verschiedener Moleküle oder Atome auf der Probe darstellt. Mit dem Mikroskop können Details bis zur Größe von bis zu einem Nanometer detailliert dargestellt werden. Zum Ende des Vortrages kam noch die Landesministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulz, und unterhielt sich kurz mit den Schülern über die Bedeutung der Wissenschaft für die Zukunft.