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Bei uns stimmt die Chemie!

Warum sollte man eigentlich Chemie lernen? Hier ein paar gute Gründe:

  • Unser gesamtes Leben und wir selbst auch bestehen aus „Chemie“. Nach und nach lernen unsere Schülerinnen und Schüler stoffliche Zusammenhänge zu erkennen und zu interpretieren und damit ihre Umwelt zu verstehen.
  • Weißt du eigentlich, dass ohne Chemie sowohl Handy, Tablet als auch Computer keinen Strom hätten und dass deine Regenjacke den Regen nicht abhalten würde?
  • Ohne „Chemie“ würde keiner von uns leben – und da ist es doch wohl natürlich, dass wir verstehen wollen,  wie das alles funktioniert.
  • Neugierig sein? Ja, bitte! In der Chemie brauchen wir viele neugierige Schülerinnen und Schüler, die mit uns die Reise in die stoffliche Welt antreten und Lust auf viele Experimente haben.
  • Chemie ist doch so kompliziert ... Nein, auf keinen Fall! Chemiker sind nur manchmal ein wenig faul und schreiben deswegen Reaktionsgleichungen mit vielen Abkürzungen, sozusagen eine Geheimsprache. Die muss man natürlich erst einmal verstehen und lernen bevor man sie anwenden kann.
  • Außerdem finden wir, dass „Chemie“ richtig viel Spaß macht!

Chemie am Rats:

Chemie im Unterricht

In der 7. Klasse startet endlich der Chemie-Unterricht. Wir erforschen mit den Schülerinnen und Schülern im ersten Jahr die Welt der Stoffe und lernen die ersten chemischen Reaktionen kennen. Schwerpunkt ist hierbei das Schülerexperiment. Fertigkeiten wie das Aufbauen von Versuchen, Beobachten, Beschreiben und Interpretieren von Phänomenen werden geübt und vertieft.

In der 8. Klasse und 9. Klasse wird es dann immer „systematischer“. Die Schülerinnen und Schüler werden in den Gebrauch der chemischen Fach- und Formelsprache eingeführt und vertiefen ihr Fachwissen. Alltagsrelevante Themen wie beispielsweise die Untersuchung von Mineralwasser oder Haushaltsreinigern, die Entstehung und Verhinderung von Rost, die Vorgänge beim Laden und Entladen von Akkus (korrekt: Akkumulatoren) oder die Herstellung von Alkohol stehen auf dem Programm und werden anhand von Experimenten erarbeitet.

In der Oberstufe haben die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit ihre Kenntnisse in einem Grund- oder Leistungskurs Chemie zu vertiefen.

Chemie außerhalb des Unterrichts

Für alle Schülerinnen und Schüler, die gerne experimentieren und sich mit chemischen Fragestellungen auseinandersetzen wollen, gibt es zusätzlich viele außerunterrichtliche Angebote.

Im Rahmen der MINT-Werkstatt aber auch bei der Teilnahme an verschiedensten Wettbewerben (z.B. Dechemax, Schüler experimentieren, Jugend forscht, Chemie-Olympiade) können sie ihre Kenntnisse anwenden und erweitern. Der Schwerpunkt liegt dabei zumeist auf der eigenständigen Durchführung von Experimenten. Eine Chemielehrkraft begleitet die Schülerinnen und Schüler in ihrem Erkenntnisprozess und steht bei Fragen zur Verfügung.

Als MINT-EC-Schule ist es uns auch in der Chemie ein besonderes Anliegen unsere Schülerinnen und Schüler individuell zu unterstützen und außerschulische Lernorte aufzusuchen. Regelmäßig stehen Besuche an der Universität oder in chemischen Laboren (z.B. CVUA-MEL) auf dem Programm. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler bei der Bewerbung für MINT-Camps und bei der Organisation von Laborpraktika in der Arbeitswelt.

Chemie am Rats – wir freuen uns drauf!

 

Abschließend die Links zu unserem Curriculum Chemie, unseren Grundsätzen der Leistungsbewertung sowie eine ausgewählte Liste von Links, die uns für den Chemieunterricht nützlich erscheinen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Am Dienstag, den 12. September, hatte unsere Klasse, die 9c, im Chemieunterricht Besuch. Ein Master- und ein Promotionsstudent der Universität Münster haben uns in der Doppelstunde unterrichtet. Die beiden wollen später Lehrer werden.
Das war nun schon das zweite Mal, dass uns Studenten in Chemie unterrichtet haben. Im letzten Schuljahr haben wir die Studenten an der Uni besucht, dieses Mal sind sie zu uns gekommen.

Am Anfang des Tages hielt sich unsere Motivation in Grenzen, da wir wussten, dass unser Tag länger gehen würde als erwartet. Zunächst ging es zu Fuß und mit dem Bus zur Uni. An der Uni angekommen gab es leichte Verwirrung, da wir den Raum nicht sofort fanden. Im richtigen Raum angekommen wurden wir dann von Frau Prof. Mahron und ihrem Team willkommen geheißen. Danach wurde uns der Ablauf des Tages erklärt und wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen hatten wir zwei Unterrichtsstunden zu verschieden Themen: Oxidation, Salze, Säuren, Wasserdampf und Redoxreaktionen.