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Erziehungswissenschaft am Ratsgymnasium ist keine Zusammenfassung von Erkenntnissen über den Menschen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen, obwohl unser Fach sicherlich in der Tradition der pädagogischen Anthropologie und der angewandten Psychologie steht. Erziehungswissenschaftlicher Unterricht soll beitragen zum Mündigwerden des Menschen, v.a. zur Erkenntnis, dass es gilt das autonome Potential jedes Einzelnen zu fordern, zu fördern, zu begleiten ... .Es geht um die Entfaltung des Selbst in gesellschaftlichem Kontext; insofern will EW dazu beitragen, dass es unseren Schülerinnen und Schülern gelingt, die Kompetenzen zu entwickeln, selbstkritisch die notwendigen Schritte zu vollziehen, den permanenten, spannungsreichen Anforderungen an Individuation und Integration (Hurrelmann) gerecht zu werden. Wir wollen im Fachunterricht Situationen schaffen, die geeignet sind an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schülern anzuknüpfen, diese unter fachspezifischer Perspektive zu analysieren und zu verstehen und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit (Dialogische Fachdidaktik Pädagogik) erneut auf die konkrete, wissenschaftlich nicht normierbare Lebenspraxis zurückzuführen.

Das Fach ist vor diesem Hintergrund besonders prädestiniert unterrichtliche Prinzipien der Schule zu beeinflussen, zu unterstützen und zu fördern. Beiträge zur Schulentwicklung könnten darin bestehen, dass aus dem Fach EW Initiativen ausgehen in Bereichen wie : Interne Fortbildung, methodisch angemessenes Lernen, Konfliktberatung, Interaktion und Kommunikation in Lerngruppen etc.

erziehungswissenschaft

Im Unterricht verwenden wir die Lehrwerke:

Das Fach Erziehungswissenschaft nimmt die Forderung nach "Öffnung von Schule" ernst, indem es zahlreiche Exkursionen durchführt und Experten in den Unterricht einlädt.

 

Außerunterrichtliche Erfahrungsorte bzw. Kontakte in den letzten Jahren:

 

 Schulcurriculum und Linkliste für das Fach Pädagogik (Erziehungswissenschaft)