An vielen Stellen in der Stadt Münster sind sie zu finden:

Kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Messingplatten, die in den Gehweg eingelassen wurden. Der Blick der Passanten soll darüber s t o l p e r n , d.h. einen Moment innehalten und der Männer, Frauen und Kinder gedenken, die an dieser Stelle früher ihren Wohnsitz hatten und zur Zeit des Nationalsozialismus auf grausame Art und Weise deportiert und ermordet wurden – nur weil sie eine andere Religion hatten, krank waren oder zu den Roma und Sinti, Zeugen Jehovas oder anderen verfolgten Gruppen gehörten.

Die Klasse 9a hat sich aufgemacht, die Stolpersteine, die im Umfeld des Ratsgymnasiums verlegt wurden, zu pflegen und an die Biografien der Menschen zu erinnern, die dort früher gelebt haben.