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Eltern engagieren sich, Eltern mischen sich ein, ohne Eltern geht es nicht.

Die Schule verstehen wir als ein großes Projekt, das nie still steht und sich stets neuen Herausforderungen stellen muss. Vorgaben vom Schulträger oder dem Gesetzgeber müssen z. B. in den Schulalltag und das Schulkonzept integriert werden. So müssen Entscheidungen getroffen werden, die alle Eltern betreffen. Beispiel: Schon bald (ab der Abiturprüfung 2017 vorgeschrieben) müssen im Mathematikunterricht graphikfähige Taschenrechner eingesetzt werden. Welcher Rechner angeschafft wird, in welchem Schuljahr dies erfolgt und ob eine solche Investition auch für andere Fächer genutzt werden kann, sind zentrale Fragen, mit denen Elternvertreter sich in letzter Zeit auseinandergesetzt haben.

Auch der allgemeine gesellschaftliche Wandel spiegelt sich natürlich in der Schule wider. Hierauf muss das System Schule neue Antworten finden. Beispiel: Der intensivere Gebrauch von Handy & Co. wirkt sich unmittelbar auf das soziale Miteinander in der Schule aus. Heftig gerungen haben wir Eltern darum, wie wir mit dem mehrheitlichen Wunsch der Schüler/innen, elektronische Medien auch in der Schule ausgiebig nutzen zu wollen, und der elterlichen Sorge, dass ein ausufernder Medienkonsum das soziale Gefüge untergräbt, umgehen sollen. Der erzielte Kompromiss findet sich in der Schulordnung wieder.

Eltern engagieren sich u.a. im Arbeitskreis Speisenversorgung. Die Raumkapazitäten der Cafeteria wurden und eine Salatbar wurde ergänzt. Die von Eltern angeregte Mitgestaltung des Speiseplans durch die Schüler/innen hat neben vielen anderen kleinen Maßnahmen zu einer größeren Akzeptanz des Mittagsangebots geführt.

Darüber hinaus gib es viele weitere Möglichkeiten, sich einzubringen. An der Gestaltung der Homepage beteiligen sich Eltern ebenso wie bei grundsätzlichen schulpolitischen Diskussionen um die Inklusion oder die gymnasiale Schulzeit (G8/G9). Aufgrund der elterlichen Initiative wurde die Verkehrssituation in dem vielbefahrenen Kreuzungsbereich Hörsterstraße/Gartenstraße/Promenade überschaubarer und sicherer gestaltet.

Selbstverständlich schreibt auch das Schulgesetz die Mitwirkung der Eltern in den Schulgremien vor. Zum Schuljahresbeginn wählen die Eltern aller Klassen (bzw. in der Sek II aller Jahrgänge) die Klassenpflegschaftsvertretungen (Jahrgangsvertretungen), die dann auch in der Schulpflegschaft (das Schulmitwirkungsgremium der Eltern) die Eltern-Belange beraten, diskutieren und vorantreiben. Aus der Schulpflegschaft werden sechs Mitglieder in die Schulkonferenz gewählt, dem höchsten Gremium der Schule. Die Konferenz ist paritätisch mit gleicher Zahl an Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern besetzt. Dort werden wesentliche Belange des Schullebens wie z. B. die konzeptionelle Ausrichtung (Lernzeitkonzept etc.), das Fahrtenprogramm, die Hausordnung und dergleichen mehr, aber auch die Festlegung der beweglichen Ferientage in jedem Schuljahr beraten und beschlossen. Durch die Mitarbeit in den Fachkonferenzen, die übrigens allen Eltern, also nicht nur den gewählten Klassen- oder Jahrgangstufenvertretern offenstehen, werden elterliche Interessen in die einzelnen Fachbereiche hineingetragen, was z. B. bei der Einführung neuer Lernmittel (siehe Taschenrechner) allein schon wegen der Kosten von Bedeutung ist.

Nicht zu vergessen ist unsere lose Reihe „Rats meets Rats" zu der die aktuellen Ratseltern sich bei ehemaligen Ratsabiturienten einfinden. Wir trafen den Oberbürgermeister Markus Lewe im Friedenssaal, Herrn Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster im Technologiehof, Herrn Dr. Eduard Hüffer im Aschendorff Verlag und Herrn Matthias Lückertz im gleichnamigen Reisebüro.

Anregungen für die elterliche Mitwirkung nehmen wir stets gerne entgegen. Über eine engagierte Mitarbeit freuen wir uns.

Inzwischen erfolgten die Wahlen zu den schulischen Mitwirkungsgremien für das Schuljahr 2016/17.

Nachdem in den Klassen bzw. den Jahrgangsstufen die Pflegschaftsvorsitzenden und deren Stellvertretungen gewählt wurden, haben sich diese am 22.09.2016 zur ersten Schulpflegschaftssitzung in diesem Schuljahr zusammengesetzt.

Holger Schulze (Judith, 9b und Wiebke, 8a) wurde mit großer Mehrheit als Schulpflegschaftsvorsitzender von der Versammlung wiedergewählt – bereits zum fünften Mal in Folge.
Seine Stellvertreter sind Martin Honderboom (Nils, 6a) und Georg Hüsing (Lennart, 9c und Wiebke, Q2).

Elternvertretung in der Schulkonferenz in diesem Schuljahr:
Holger Schulze (9b) / Martin Honderboom (6a) / Georg Hüsing (Q2) / Alexandra Prinz (Q1) / Ulrike Kötter (EF) / Frank Niehues (7b)
Als stellvertretende Mitglieder:Thomas Böseler (5a) / Dr. Peter Wagner (EF) / Anke Brüggemann (7a) / Frank Tischner (8a) / Christiane Smarslik (Q2).

 

Kontakt:

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Schulpflegschaftsteam 29.09.2015

Von rechts Holger Schulze, Schulpflegschaftsvorsitzender, Martin Honderboom und Georg Hüsing, beide Stellvertreter