1x 1. Preis und 4x 2. Preise!

Seit September 2020 haben 7 Schülerinnen und 4 Schüler an ihren Projekten zur Teilnahme an "Jugend forscht" gearbeitet. Jeden Mittwoch haben sie die Mittagspause ihren Planungen und Versuchen gewidmet. Erst mit Maske in der Schule, dann während der Schulschließung unter erschwerten Bedingungen zu Hause, wo sie das experimentelle Vorgehen vor ganz besondere Probleme stellte. Die betreuenden Lehrer Herr Böwering und Herr Sieger konnten nur über Distanz und nicht sofort Tipps zum Weitermachen geben.

Da für einige Projekte Klassen als Testpersonen gebraucht wurden, konnten nicht alle Projekte zu Hause weiter geführt werden: Die Teams möchten nächstes Jahr wieder antreten, wenn bis dahin auch Untersuchungen an der Schule wieder möglich geworden sind.

Von 6 Projekten, die zu Ende gebracht werden konnten, befand die Jury 4 preiswürdig - was für eine Quote!

Dieser Erfolg hat dem Ratsgymnasium den 2. Preis der erfolgreichsten Schulen im Münsterland eingebracht. Mit dem Preisgeld kann leider nun keine Party gefeiert werden, aber die JuFo-AG plant schon die Anschaffungen für die nächsten Experimente und Exkursionen ...

Möchtest du dabei sein? - Dann bist du ab Klasse 7 bei der JuFo-AG am Rats genau richtig! Schau doch mal vorbei - email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Was haben die Schülerinnen und Schüler erforscht?

In zwei Projekten haben Judith Bußmann, Hendrik Kall (Klasse 9), Lennart Weigl und Clara Zentgraf (Klasse 8) die Auswirkungen von Masken auf die Umwelt und die Konzentration von CO2 unter den Masken untersucht. Ihre Versuche sollten noch etwas fortgeführt werden - nächstes Mal können sie mit ihren Projekten bestimmt punkten!

Mascha Lingnau und Lara Schulze Niehues (Klasse 7) haben in der Sparte Technik einziehbare Stollen für Fußballschuhe entwickelt und per 3-D-Druck in Realität verwandelt. - Ein 2. Preis bei "Schüler experimentieren"!

Luis Eickelmann (Klasse 7) erforschte die Folgen eines Vulkanausbruchs in der Antarktis. Wird der Schnee durch die Asche so dunkel, dass die Sonneneinstrahlung ihn merklich schneller schmilzt? - Luis plante dazu den heimischen Kühlschrank zum Kältelabor umfunktionieren - mit einer Kühlbox und einem hellen Strahler aus der Physik konnte er aber auch die technischen Probleme zu Hause alleine lösen. Das war der Jury ebenfalls einen 2. Preis bei "Schüler experimentieren" im Fach Geo- und Raumwissenschaften wert!

Lena Terhürne (Klasse 8) fand es spannend, wie sich unser Gehirn durch Farben beim Essen täuschen lässt: Schmecken wir etwas, was wir erwarten, aber gar nicht vorhanden ist? Bei Lena mussten viele MitschülerInnen und Bekannte Joghurt in allen Geschmacksrichtungen und Farben testen. Auch hier sprang ein 2. Preis bei "Schüler experimentieren" im Fach Biologie heraus.

Noah Wedlich (Stufe Q2) hatte sich etwas ganz Großes vorgenommen: mit einem Multi-Kamerasystem möchte er fotografierte Objekte am PC in 3-D rekonstruieren. Dabei hat er Methoden aus seinem Mathe-Leistungskurs mit verschiedenen Programmbibliotheken kombiniert. Immer wieder taten sich neue Probleme auf, die er nach und nach lösen konnte. Auch wenn noch ein Problem übrig ist, überzeugte sein Projekt nicht zuletzt durch eine souveräne Präsentation und dem Versprechen, auch das letzte Problem noch zu knacken - diese Beharrlichkeit war der Jury einen 1. Preis bei "Jugend forscht" im Fach Mathematik & Informatik wert. So darf Noah sein Projekt auch bis zur 2. Runde in NRW fortsetzen und sich dort erneut der Jury stellen.

Noah war durch seine Projekt-Arbeit im Rahmen des Projektkurses "Mechanik des Kletterns" auf die Idee gekommen, den Kletterer als 3-D-Objekt zu modellieren und charakteristische Punkte am Körper zu verfolgen. Dazu begann er mit zwei Infrarot-Kameras versuchsweise den Kletterer zu erfassen und erweiterte und veränderte nach dem Kurs sein Projekt auf dieses Multi-Kamerasystem.