Unter welchen Bedingungen keimt Kresse besonders gut oder besonders schlecht? Diese Frage beantworteten Schülerinnen und Schüler der 5c im Distanzlernen im heimischen Versuch:

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Legende

 

Ergebnistabelle zu den Keimungsversuchen mit Kressesamen

 

Versuchs-ansatz

Ergebnis

Erklärung

Versuch 1

(alles vorhanden)

schnelles Keimen, gutes Wachstum

Es herrschen optimale Bedingungen.

Versuch 2

(ohne Erde)

ähnlich wie bei Versuch 1

In der ersten Zeit brauchen die Pflanzen noch keine Mineralstoffe aus der Erde, da diese auch in den Keimblättern (= Speicherorgane) vorhanden sind.

Versuch 3

(ohne Wasser)

keine Keimung, kein Wachstum

Ohne Wasser kein Leben - also kann auch keine Keimung stattfinden.

Versuch 4

(ohne Licht)

gute Keimung, aber ungewöhnliches Wachstum, denn die Sprosse werden sehr lang, blass und dünn (kippen vielleicht sogar um) und die Blätter werden gelb (nicht grün)

Die Pflanzen brauchen Licht, um durch die Fotosynthese Energie zu gewinnen. Wenn es dunkel ist, bilden die Pflanzen lange dünne Sprosse, um „oben“ doch noch Licht zu finden. Erst wenn Licht vorhanden ist, bildet die Pflanze den grünen Farbstoff Chlorophyll, den sie für die Fotosynthese braucht. Das spart Energie.

Versuch 5

(ohne Wärme)

spätere Keimung, langsames Wachstum oder ,wenn es sehr kalt war, keine Keimung und kein Wachstum.

Alle Lebensprozesse laufen langsamer ab, wenn keine optimale Temperatur herrscht - z.B. wenn es zu kalt ist.

Versuch 6

(ohne Luft)

entweder: verschimmelt und verfault (wenn wirklich keine Luft vorhanden war)

 

oder: besonders gut gewachsen (wenn noch Luft zur Verfügung stand)

Um zu keimen und zu wachsen, brauchen auch Pflanzen den Sauerstoff aus der Luft. Diesen können sie zwar selbst produzieren (mit Hilfe der Fotosynthese), aber erst, wenn sie grüne Blätter haben.

 

Es ist genug Sauerstoff vorhanden und durch die Folie entsteht eine Art Treibhaus, in dem es warm und feucht ist. Das kann zwar auch zu Schimmel auf der Erde führen, aber da dieser in der Regel nicht schädlich für die Pflanze ist, überwiegt die positive Wirkung des „Treibhauses“, sodass die Pflanzen oft besonders gut wachsen - bis sie an die Folie stoßen und nicht weiter kommen.