Auch in diesem Jahr nahmen die 9. Klassen an dem Projekt „Aus der Geschichte lernen“ teil. Was bedeutet es, sich an die Grausamkeiten und Schrecken der Konzentrationslager zu erinnern und auf den Wegen der Deportierten zu gehen? Verdrängung und Tabuisierung, Vergessenwollen und Wegschauen sind die Alternativen zu einer Auseinandersetzung mit dem Leid einzelner, uns persönlich in Filmen, Dokumenten und Räumen begegnender Menschen, ihrem Leben und - selten - Überleben.

Sie erzählen auch von der Bedeutung kleiner Gesten der Zuwendung in ihrem Alltag, die uns Zeichen der Orientierung sein können. Traurig, nachdenklich und im Wissen um Verantwortlichkeit erlebten wir einen Tag in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und zwei Tage diskursiver Auseinandersetzung im Franz Hitze Haus und in der Villa ten Hompel.