Am letzten Schultag vor den Osterferien war nicht nur Tag X für die Q2, sondern auch eine besondere Geschichtsdoppelstunde für die 7c.

Wir sind mit Frau Kintzinger zu Fuß zum Domplatz gegangen und haben dort im LWL-Museum ihren Mann Herrn Kintzinger getroffen.

Herr Kintzinger ist Geschichtsprofessor an der Universität und hat uns durch die Ausstellung „Faszination Mittelalter“ geführt. Er hat mit uns zusammen verschiedene Räume erkundet und uns viel über die Bilder und Statuen erzählt.

Besonders beeindruckend war direkt am Anfang ein riesengroßes, an der Decke hängendes Holzkreuz. Zusammen haben wir überlegt, welches Zeichen für welchen Evangelisten steht und entdeckt, dass der gekreuzigte Jesus keine Dornenkrone, sondern eine Königskrone trägt.

Schön anzusehen waren die bunten Kirchenfenster, besonders wenn das Licht durch die verschiedenen bunten Glasscheiben fiel. Interessant war, dass die Künstler sich selbst oder den zahlenden Auftraggeber oft als kleine Figur unten in dem Fensterbild abgebildet haben. Die Heiligen waren meist groß und weiter oben, näher am Himmel, abgebildet.

In einem anderen Raum standen viele große Steinstatuen. Diese waren zum Teil kaputt und einfach im Raum verteilt aufgestellt. Normalerweise stehen die Heiligen immer in einer Reihe, aber wichtig ist, dass, wie auch hier, die Maria immer in der Mitte steht.

Dann gab es einen ganzen Raum mit vielen, ganz verschiedenen Marienfiguren. Sie waren groß, klein, lächelnd, traurig, beschützend, tröstend, aus Holz oder Stein, mit Edelsteinen besetzt oder vieles mehr, aber immer hat Maria das Jesuskind auf dem Arm. Am schönsten fand ich die Maria mit der Kette aus bunten Edelsteinen.

Die Zeit ging total schnell um und reichte natürlich nicht für die ganze Ausstellung. Aber das war echt eine interessante Abwechslung zum normalen Unterricht.

„Danke Herr Kintzinger“ für ihre Mühe und die tolle Führung und „danke Frau Kintzinger“ für diesen mal anderen Geschichtsunterricht.

 

Lena Brox, 7c

 


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